Februar
20
EcoRider in Spanien
Der EcoRider lernt die Welt kennen und fährt derzeit durch Spanien und Portugal. Hier klicken für ein Video an einer Zwischenstation.
Wer spanisch spricht: Hier steht, wann der EcoRider wo ist.
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Der EcoRider lernt die Welt kennen und fährt derzeit durch Spanien und Portugal. Hier klicken für ein Video an einer Zwischenstation.
Wer spanisch spricht: Hier steht, wann der EcoRider wo ist.
Ehrlich vergossener Schweiß ist das eine. Da hat man wenigstens noch einen gewissen Einfluss darauf, wie nass man wird. Platzregen ist das andere. Vorgestern hat es mich ganz schön erwischt als ich von Heppenheim nach Kelkheim fahren wollte. Zwischenzeitlich ging gar nichts mehr, so dass ich den EcoRider für eine Stunde am Straßenrand abstellte, ein Buch in die Hand nahm (wen es interessiert: “Schneeweiß und Rosenrot” von Dorota Maslowska - sicher nicht jedermanns Geschmack) und den Regen aufs Dach prasseln ließ. Auf die Dauer ist es aber schon etwas beklemmend, im EcoRider zu sitzen und nicht nach draußen sehen zu können. Zum Glück ließ der Regen aber irgendwann nach.
Eine Fahrt ins Ungewisse war es trotzdem, nicht nur wegen der beschlagenden Scheiben. Wer schon einmal als einziger durch eine Baustelle mit frisch geteerter Fahrbahn gewunken wurde, weiß, dass man bei diesem Nebel nicht mal einen halben Meter weit sehen kann. Hätte ja gern gesehen, wie die Autofahrer geschaut haben, als der EcoRider plötzlich aus dem Nichts auftauchte. Nachdem ich mich gestern den Hochtaunus hochgequält habe, kann ich sagen: Ich freu mich auf Ostdeutschland.
“Blackle” klingt Schwäbisch und ist ebenso darauf bedacht, Energie und Geld zu sparen. Sonst hat es mit Schwaben wenig gemein. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Software, die den Google-Hintergrund schwarz einfärbt. Dadurch soll Energie gespart werden. Eine ganz weiße Seite braucht 74 Watt, eine ganz schwarze nur 59 Watt, so die Blackle-Betreiber, die sogar meinen, bei einem kompletten Umstieg aller Nutzer könnten täglich einige Megawattstunden eingespart werden.
Jedenfalls sollten alle Laptop-im-Freien-Benutzer tunlichst vermeiden, ihren Bildschirm grün einzufärben. Dann könnte es nämlich sein, dass sich eine Horde Federvieh Hals über Kopf in den Laptop verliebt und nicht mehr von seiner Seite weichen will. So geschehen gestern im unterfränkischen Holzkirchen. Mit dem EcoRider natürlich, nicht mit dem Laptop. Bilder vom ungewöhnlichen Liebesspiel gibt es hier.
Vielleicht hat sich nicht nur das Federvieh, sondern auch der EcoRider verliebt; jedenfalls spielt die Elektronik verrückt. Deshalb steht er jetzt in der Werkstatt des findigen Fahrradhändlers Jürgen Baumann in Wertheim, um dort durchgecheckt zu werden. Jürgen Baumanns Sohn hatte auch gleich einen Tipp: “Mein ferngesteuertes Auto war auch mal kaputt. Das hat der Papa dann auseinander genommen und am Ende festgestellt, dass es nicht funktioniert hat, weil die Batterie in der Fernsteuerung leer war.” Naja, die Akkus scheinen in Ordnung zu sein, aber der Fehler kann eine ähnliche Lappalie sein. Nur finden muss man ihn halt.
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