Download <'http://www.adobe.com/> Flash plugin

Mai 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
« Feb    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

Kategorie "Allgemein"


2008
Februar
20
von rolfk, in Kategorie Etappenziele, EcoRider, Allgemein

Der EcoRider lernt die Welt kennen und fährt derzeit durch Spanien und Portugal. Hier klicken für ein Video an einer Zwischenstation.

Wer spanisch spricht: Hier steht, wann der EcoRider wo ist.

2007
September
03
14:50 Uhr

Mobilmachung

von Maertl, in Kategorie Niedersachsen, Allgemein

Wenn Benzin immer teurer wird, durch Biosprit in Entwicklungsländern wichtige Nahrungsmittel fehlen und die Bürger ohnehin immer weniger Geld haben (oder zu haben glauben), sollte man sich auch um des Deutschen liebstes Kind Gedanken machen: das Auto.

Das Klinikum Braunschweig macht das etwa mit einem Öko-Fahrtraining, Dienstfährradern oder einem eigenen Mobilitäts-Aktions-Tag. Und weil die Bezeichnung “umweltbewusste Mobilität” bestens auf den EcoRider passt und ich ohnehin noch in Braunschweig war, schaute ich kurzfristig auch bei dieser Veranstaltung des Klinikums vorbei - leider aber ziemlich alleine, obwohl das Klinikum immerhin 3500 Mitarbeiter hat. Aber dafür konnte ich mich zumindest ausführlich mit den anderen Ausstellern unterhalten.

Eine besonders spaßiges, wenn auch sehr teures Fortbewegungsmittel ist der Segway-Roller. Man steht auf einer Plattform zwischen zwei Rädern, vor einem der Griff mit dem das Gefährt durch pure Gewichtsverlagerung steuert - sehr gewöhnungsbedürftig, aber für Menschen mit einem guten Gleichgewichtssinn im Grunde auch sehr simpel und schnell zu erlernen. Bis zu 20km/h kann man damit fahren und Steigungen bis zu 30 Prozent bewältigen (hast Du das gehört, mein lieber EcoRider?).

Das Problem ist nur wie beim EcoRider: Wo fährt man damit? Gefährte, die sich zwischen den beiden Polen Fahrrad und Auto bewegen, gibt es nicht viele - und noch viel weniger gibt es die Infrastruktur dafür. Ein Fortschritt wären schon mal schöne, breite Radwege, die auch für Mofas (ein solches ist der EcoRider nämlich offiziell…) zugelassen sind.

Natürlich braucht auch nicht jeder ein eigenes Auto, schließlich gibt es öffentliche Verkehrsmittel, Mitfahrzentralen und Greenwheels. Im Gegensatz zu Vermietern wie Hertz, Europcar oder Sixt lohnt sich Greenwheels vor allem, wenn man nur für wenige Stunden ein Auto braucht; sei es nun, um den befreundeten Künstler in der Einöde oder die Oma in der Provinz zu besuchen, das Schlauchboot zum See zu transportieren oder die fünf Kästen Bier zur Geburtstagsfeier. Man zahlt für die gebrauchten Stunden und nicht gleich für ganze Tage - muss das Fahrzeug dafür aber auch zur Heimatstation zurückbringen.

2007
August
30
17:09 Uhr

Emissionslos

von Maertl, in Kategorie Niedersachsen, Etappenziele, Allgemein

Ich weiß jetzt, wo sich der Höllenschlund auftut. Gut, zum einen vermutlich im Radio-Beitrag im vorhergehenden Eintrag - aber ich weigere mich ja noch standhaft, dieses Machwerk anzuhören, um nicht jegliche Selbstachtung zu verlieren. Gut gemacht ist er sicherlich, der Radio-Mann machte einen sehr kompetenten Eindruck auf mich.

Aber zurück zum Thema, dem Höllenschlund. Der tut sich nämlich in den Toiletten von Solvis, einem Braunschweiger Hersteller von Solarheizsystemen, auf. Von einem stillen Örtchen ist man hier weit entfernt. Mit einem furchteinflößenden Geräusch wird eingesaugt, was sowieso in der Hölle am Besten aufgehoben ist. Der doch etwas beruhigende Hintergrund: Durch Vakuumentwässerung der Toiletten spart Solvis 70 Prozent an Wasser.

Solvis zeigt sich als vorbildliches Unternehmen - und das nicht nur, weil es mit seinen Solarheizsystemen erneuerbare Energien weiter voranbringt. Der Unternehmenssitz wurde als Nullemissionsfabrik errichtet, durch Wärmeschutz und Abwärmerückgewinnung werden 70 Prozent Energie eingespart. Sogar an die Fahrradpendler wurde gedacht - extra Duschen wurden für sie eingebaut. Dazu befinden sich auf dem Dach des Gebäudes eine große Photovoltaik-Anlage und eine gewaltige Ansammlung von Kollektoren. Den Großteil an Strom und Wärme liefert aber ein mit Rapsöl betriebenes Blockheizkraftwerk.

Grund genug für den Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V., den Umweltpreis in diesem Jahr an den Braunschweiger Solarthermie-Spezialisten zu vergeben. Eine Gelegenheit bei der die Solvis-Geschäftsführer Helmut Jäger und Klaus-Henning Terschüren auch gleich noch den Bundespräsidenten Horst Köhler persönlich kennenlernen konnten.

Beim einem solchen Unternehmen gibt es dann natürlich nicht irgendwelche Häppchen. Angeboten wurde uns bei unserem heutigen Besuch zum Beispiel Malzbier der Neumarkter Lammsbräu (2006 ebenfalls mit dem B.A.U.M.-Umweltpreis ausgezeichnet) und Kuchen und Leckereien aus dem Bio-Backladen. Ein rundum gelungenes Gesamtpaket also.

NACH OBEN